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Erste Aussendung eines Pilgerheiligtums im Jahr 2010!
Erste Aussendung eines Pilgerheiligtums im Jahr 2010!
Seit ein paar Jahren wandert die Muttergottes im grössten Buch der Welt: Nämlich im Entlebuch! Ab 1998 besucht sie Menschen in zwei Kreisen in Doppleschwand und seit bald fünf Jahren in zwei Kreisen in Hasle. Im Oktober fand ein Treffen der beiden Kreise von Hasle statt. Sr. Ursula-Maria kam auf Besuch und half mit, den Pfarreigottesdienst zu gestalten. Beim anschliessenden Beisammensein und Austauschen, meinten drei der eher etwas jüngeren Frauen: Vom Projekt der pilgernden Muttergottes hätten sie noch nie gehört! Es wäre bestimmt möglich einen dritten Kreis in Hasle zusammenzustellen. Und tatsächlich - bevor das Jahr zu Ende ging, wurde in Quarten der neue Kreis angekündigt. Sie schrieben: "Schon damals waren wir interessiert, das Pilgerheiligtum bei uns willkommen zu heissen. Nun hat es aber doch einige Zeit gebraucht, genügend Leute zu finden. Dies wäre nun geschafft! ... Gerne würden wir die Muttergottes schon bald zu uns holen." Und so kam es, dass die neue Kontaktperson von Hasle sich bereits am 10. Januar zusammen mit ihrer Mutter auf den Weg nach Quarten machte - zum ersten Mal! Noch standen im Bildungszentrum Neu-Schönstatt die Krippen und alles war weihnachtlich geschmückt. Viel Leben war im Haus spürbar durch die anwesenden Familien, Kinder und Jugendlichen. Da Sonntag war, bestand auch die Möglichkeit, die hl. Messe zu besuchen. Nach einer kleinen Einführung in Schönstatt und vor allem ins Projekt Pilgerheiligtum, waren die beiden Frauen eingeladen, ins Schönstatt-Heiligtum zu kommen. Sie freuten sich, als sie eintraten, denn die pilgernde Mutter stand bereits auf der Kommunionbank, versehen mit dem Schild "Hasle" und wartete auf ihre Aussendung!

Wie immer berührt einem die schlichte Feier bei der alle Familien, die zum Kreis gehören mit Namen genannt werden, in ihren Anliegen gedankt und gebetet wird. Wenn dann das Bild der Kontaktperson überreicht wird, hat man wirklich das Empfinden, jetzt macht sich Maria mit ihrem Sohn auf den Weg zu den Familien, auf den Weg in die Pfarrei und sie freut sich, dass sie "Träger" gefunden hat, die ihr die Türen zu den anderen Familien im Kreis öffnen.
Ein sehr schönes Ritual ist am Schluss das Schreiben der Krugzettel. Wieder hatte es bereits viele Beträge im Krug. Dieses Mal auch viele rote Herzen, welche Erwachsene und Kinder beim Krippenbesuch im Dezember mit Namen beschrieben haben. - Ja, und dann ging Maria auf den Weg Richtung Hasle - mitten in unser Land, mitten ins Entlebuch, mitten ins Leben. So war es auch selbstverständlich, dass die pilgernde Mutter bereits beim anschliessenden Mittagessen in unserem Restaurant mit dabei war. Im Februar hat Maria nun ihren Rundgang in Hasle begonnen. Die Kontaktperson schrieb vorher: "...Wir sind sehr gut nach Hause gekommen und freuen uns sehr an "unserer" Muttergottes. Ich werde einen Brief an die Teilnehmer des Kreises verschicken, um sie zu informieren, dass es schon bald losgeht und sie wissen, wann sie an der Reihe sind. Eine kleine Änderung habe ich noch vorgenommen: Wir haben uns jetzt an das Ende gesetzt, schliesslich hatten wir Maria nun schon so lange zu Gast und ich denke, die anderen freuen sich sehr darauf."
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