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Erstkommunikanten bringen Kinder-Pilgerheiligtum zurück
So viele wie noch nie!
Dieses Jahr machten sich am 9. Juni 22 Erstkommunikanten von Flums auf den Weg nach Quarten. Begleitet wurden sie von ihren Müttern, Vätern und Geschwistern. Schlussendlich war die Schönstatt-Kapelle dicht gefüllt mit gut 50 Personen! Die pilgernde Muttergottes hatte die Erstkommunikanten in ihrer Vorbereitung auf den Festtag besucht. So war es verständlich, dass den Kinder das Muttergottesbild in der Kapelle bekannt war, denn es war ja die gleiche Maria wie ihre! Aus den fünf Rucksäcken packten sie ihre Kinder-Pilgerheiligtümer aus und stellten sie auf den Altar. Ein Bub brachte eine kleine Kerze zum Dank für alles, was die Muttergottes bei ihren Besuchen ihnen geschenkt hatte und ein Mädchen eine Kerze zum Zeichen für alle Bitten, die sie ihr anvertraut hatten.

Ein Herz für uns
Vorne stand am Boden ein sehr grosses rotes Herz. Was das wohl mit den Erstkommunikanten zu tun hatte? Schnell gingen die Finger nach oben: "Jesus ist in unser Herz gekommen ... Gott ist die Liebe ... Er hat ein Herz für uns ... " Eine Mutter las die Geschichte vom kleinen Herz vor. Ein Besuch, ein hoher Besuch, meldet sich an. Doch vorher kommen viele teure und schöne Sachen ins Herz. Am Schluss hat der angekündigte Besuch - es ist Jesus - keinen Platz! Das stimmte uns alle nachdenklich und betroffen! Vielleicht geht es auch uns manchmal so?! Gerne nahmen die Erstkommunikanten die Einladung an, ihr Herz ins grosse Herz zu kleben. Eines nach dem anderen suchte sich dort einen Platz. Während diesem eindrücklichen Gang beteten alle anderen extra für das jeweilige Kind!

Segne ihn! Segne sie!
Besonders wollten sich alle der Muttergottes, der Frau mit dem grossen Herz, anvertrauen. Jedes Kind nannte seinen Namen und steckte die mitgebrachte Blume in eine Vase. Gleichzeitig baten die anderen: "Segne ihn!" oder "Segne sie!" Gemeinsam beteten wir: "O meine Mutter ... dir weihe ich ... mein Herz!" Draussen erhielten die Erstkommunikanten nach der Feier von ihrer Katechetin (die leider kurzfristig durch Krankheit verhindert war!) ein kleines Kissen oder ein Lichtchen in Herzform. Drinnen schrieben einige Mütter ihre Anliegen und ihre Beiträge für den Krug im Heiligtum.

Und dann bewegte sich die muntere Schar auf die Restaurant-Terrasse! Die Kinder erfreuten sich am gespendeten Glace und am nahen Spielplatz. Die Mütter und Väter fanden Zeit zum Sitzen, zum Kaffee trinken und zum Austauschen. Beim Abschied meinte einer der Buben: "Heute Abend kommt die "grosse Maria" zu unserer Familie!" Es ist das Familien-Pilgerheiligtum, welches in 17 Kreisen in Flums unterwegs zu den Menschen ist.
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